Applikationen InsituPro ISH & IHC Färbeautomat

Nachfolgend finden Sie exemplarisch einige Anwendungen. Für Ihre spezielle Anwendung beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns an.

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Anwendungsbeispiele

Der InsituPro Färbeautomat automatisiert alle Arbeitsschritte eines ISH- oder IHC-Protokolls, wie zum Beispiel die Gewebe-Rehydrierung, Permeabilisierung, Fixierung, Sonden-Hybridisierung oder Antikörper-Inkubation sowie alle erforderlichen Waschschritte. Außerdem können sowohl wertvolle Antikörper als auch In-Situ-Sonden teilweise zurückgewonnen werden.
Die große Arbeitsfläche erlaubt die Verwendung von bis zu 19 unterschiedlichen Puffern und Lösungen ohne einen Lauf zu unterbrechen, sodass sich auch komplexe Protokolle vollständig automatisieren lassen. Gekühlte Puffer-Positionen halten empfindliche Lösungen stabil, wie Antikörper oder Sonden. Zwei Puffer-Gefäße für Hochtemperaturschritte (z.B. Posthybridisierungs-Waschungen) können vorgeheizt werden. Zwei Gefäße (1 Liter-Flasche oder größer) können über Schlauchverbindungen angeschlossen werden und erleichtern so die Verwendung von Lösungen, die in großer Menge benötigt werden, wie PBST oder TBST Waschpuffer.

Vier unterschiedliche Konfigurationen erlauben es, das Gerät optimal an wechselnde Anforderungen für verschiedene Arten von Präparaten anzupassen. Verschiedene Module lassen sich dazu schnell und einfach austauschen.
Bis zu 60 Totalpräparate/Whole Mounts oder Objektträger können parallel mit individuell unterschiedlichen Sonden oder Antikörpern verarbeitet werden.

Whole-Mount-Präparate oder als schwimmende Schnitte zu bearbeitende Gewebeschnitte (floating sections) werden in getrennten Inkubations-Körbchen prozessiert, die in einer speziellen, Multiwell-Platte auf einem temperbaren Inkubations-Tisch platziert werden. Die Gewebe sind durch einen Dichtungsmembran-Deckel vor Austrocknung geschützt. Die Präparate können im Temperaturbereich zwischen 6°C und 75°C präzise gekühlt und geheizt werden. Flüssigkeiten werden durch einen speziellen Pipettiermechanismus mithilfe einer Zweikanal-Nadel abgesaugt und zugeben. Dabei hat die Pipettiernadel keinen Kontakt zu den Präparaten, die in den Inkubations-Körbchen geschützt vorliegen. Dieses optimierte Flüssigkeitsaustausch-Prinzip ermöglicht auch die Verwendung sehr empfindlicher Präparate. Zur Anpassung an unterschiedliche Proben, stehen Inkubationskörbchen in verschiedenen Größen und Netzboden-Maschenweiten zur Verfügung.

Für die Prozessierung von Dünnschnitten wird jeder Objektträger auf einem Gegen-Objektträger mit dünn aufgedruckten Abstandshaltern montiert. Dadurch wird eine individuelle “Inkubationskammer” für jeden Objektträger gebildet. Sechs solcher Inkubationskammern werden in einem Block zusammengefasst und bis zu zehn solcher Blöcke (und damit insgesamt 60 Objektträger) werden vertikal in einer kühl- und heizbaren Inkubationswanne montiert. In der Inkubationswanne herrscht für die optimale Bearbeitung der Dünnschnitte eine hohe Feuchtigkeit (feuchte Kammer) und die Temperatur kann zwischen 12°C und 75°C frei geregelt werden. Durch Kapillarkräfte bleiben die Schnitte in den Inkubationskammern konstant in Flüssigkeit getaucht. Der Flüssigkeitsaustausch erfolgt durch Zugabe neuer Lösungen und nachfolgender Verdrängung der zuvor verwendeten.

Der InsituPro Färbeautomat wird über eine PC-basierte Software angesteuert, welche eine volle Kontrolle aller Inkubations-Parameter erlaubt, einschließlich präziser Temperatur-Einstellung sowie der parallelen Bearbeitung von Präparaten, die unterschiedliche Inkubationszeiten erfordern.  Voreingestellte Musterprotokolle können durch den Anwender problemlos modifiziert werden und lassen sich so an individuelle Methoden anpassen. Außerdem steht eine große Anzahl von etablierten Kundenprotokollen für unterschiedliche Organismen und Gewebe zur Verfügung.

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