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Konventionelle Erwärmung
Die konventionelle Wärmeübertragung mittels Heizplatten o.ä.
erfolgt sehr langsam über die Oberfläche/Bodenplatte/Gefässwandung
eines Behälters. Durch die auftretenden Dichteunterschiede von warmen
und kalten Schichten entwickelt sich eine Konvektionsströmung, die
allmählich das gesamte Probengut aufheizt. Dieser Effekt ist beim
Erwärmen von Wasser auf einer Kochplatte sehr gut zu beobachten.
So gibt es typischerweise Temperaturdifferenzen zwischen dem Heizmedium
(Heizmuffel, Sandbad, Kochplatte, Ölbad, Trockenschrank...) und dem
Probengut. In der Praxis bedeutet dies, das z. B. das Heizbad auf 180°C
eingestellt ist, infolge von Verlusten beim Wärmeübergang aber
in der Proben allenfalls 165°C gemessen werden. Ein gravierender Nachteil
der konvektiven Erwärmung ist das "Nachheizen" nach dem Abstellen
der Wärmequelle. So reagieren Konventionelle Systeme nur sehr zögerlich
auf exotherme Reaktionen, wie sie häufig beim Aufschluss und in der
organischen Synthese anzutreffen sind.
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