Die Zeit der Vorberaschung ist vorbei!






Die Zeit der spritzenden und quellenden Proben ist vorbei!



NEU: Phönix SAS Movie
Überzeugen Sie sich von der unglaublichen Geschwindigkeit des Tiegelkühlens.
Movie starten


Download

Produktflyer Phönix SAS (deutsch) (pdf)
Produktflyer Phönix SAS (englisch) (pdf)

Mikrowellen-Laborgeräten in der Chemie, Biochemie, Pharmazie und Life Sciences (PDF)



Interaktive Analysen in der Mikrowelle - fordern Sie die kostenlose CD an.

Phönix SAS

Schnellverascher zur Bestimmung der Sulfatasche

Naßveraschung mit dem Sulfatasche-System Phönix SAS
Unter Naßveraschungen ist die Bestimmung des Glührückstandes nach Säure-Behandlung der Probe (z. B. Sulfatasche) zu verstehen. Das Deutsche Arzneimittelbuch (DAB), das Europäische Arzneimittelbuch (Pharm Eu), das Japanische Arzneimittelbuch (JP), internationale Normen wie z. B. ISO sowie die amerikanische Arzneimittelbehörde USP beschreiben die Sulfatveraschung für Pharmazeutika sowie Produkte in der Veterinärmedizin. Ebenso ist für die Prüfung von Kautschuk, Elastomeren und Kunststoffen die Sulfatasche vorgeschrieben.

Die Sulfataschebestimmung gemäß der vorgenannten Vorschriften ist bedingt durch die einzelnen Arbeitsschritte ein mühseliger und langwieriger Prozeß und zudem für den Bediener äußerst unangenehm. Das Probengut wird dabei in einem Porzellan- oder Platintiegel mit Schwefelsäure versetzt, danach auf offener Flamme vorverascht und anschließend im konventionellen Muffelofen bei ca. 600 °C bzw. 950 °C (je nach Vorschrift) verascht. Neben den aufwendigen Arbeitsschritten (dauert bis zu 12 h) ist das Handling mit der abrauchenden Schwefelsäure äußerst umständlich und gesundheitsbeeinträchtigend. Nach der Beendigung des Schwefelsäureabrauchens sind vielfach aufwendige Reiningsarbeiten am Abzug vorzunehmen.

Eine Alternative bezüglich der Schnelligkeit, des Arbeitsschutzes und des Bedienerkomforts stellt das neue Phönix SAS dar.




Die komplette Veraschung inklusive Vorveraschung wird im Veraschungssystem Phönix SAS durchgeführt, d. h. einfachstes und vor allem sicheres Handling für den Anwender. Durch die "Ofen-im-Ofen-Technik" in Kombination mit einer Vakuumabsaugung aus dem Veraschungseinsatz wird eine doppelte Absaugung der teilweise toxischen Verbrennungsprodukte gewährleistet. Die Veraschungsdauer verkürzt sich deutlich bei gleichzeitiger Veraschung von bis zu 15 Proben. Dabei wird die Probe im Tiegel mit H2SO4 versetzt und in den auf 175 °C vorgeheizten Mikrowellenverascher gegeben. Mit dem Start der Methode heizt das Phönix SAS innerhalb von 20 min. auf 300 °C auf und hält diese Temperatur präzise für 10 Minuten konstant. Während dieser Zeit findet die Vorveraschung im Mikrowellenofen statt. Anschließend erfolgt automatisch die weitere Erhitzung auf 850 °C die dann konstant gehalten wird.

Die besondere Arbeitssicherheit und der Bedienerkomfort des Phönix SAS wird durch eine spezielle Absaugtechnik gewährleistet, die CEM auch in anderen Produkten erfolgreich verwendet. Dabei führt aus dem Veraschungseinsatz mit den zu bearbeitenden Proben ein Quarzrohr zu einer Abscheide- und Neutralisationseinrichtung, bestehend aus Waschflaschen und Aktivkohlefilter. Die Rauchgase werden dabei mittels einer Vakuumpumpe abgesaugt und in den Waschflaschen mit NaOH neutralisiert. Der Bediener ist dabei keiner Exposition mit den Verbrennungsprodukten ausgesetzt und durch die Aktivkohlefilter zudem vor Geruchsbelästigungen geschützt. Die Anordnung dieser Neutralisationseinrichtung ist wartungsarm und einfach zu bedienen. Durch den Anschluß von Waage und Drucker an das Veraschungs-System als komplette Arbeitsstation ist eine Dokumentation zur Qualitätssicherung gewährleistet.

Aufbau des Phönix SAS



Extra Vorveraschung entfällt im Phönix



Die dreckige und zeitaufwändige Vorveraschung auf Bunsenbrennern etc. entfällt beim Phönix. Einfach die Probe ins Phönix geben und die Veraschung starten. Der besondere Clou: Die CEM Tiegel kühlen binnen 10 s ab und können sofort mit der Hand angefasst werden.



Gemäß vieler Normen können im Phönix SAS auch Platinschalen eingesetzt werden


Alle Tiegel (Platin, Porzellan, Metall, Quarz & CEM-Tiegel) dürfen in den schnellen Phönix Ofen




- Anwendungen im Phönix SAS

- Vorveraschung überflüssig

- Sulfatveraschung im Phönix SAS

- Aufbau des Phönix SAS

- Die CEM Muffelofensysteme als kompletter Arbeitsplatz

- Wie funktionieren die Mikrowellen-Muffelöfen?

- Erhöhte Sicherheit durch den Einsatz des Phönix

- Programmierbare Temperaturkontrolle

- Arbeitet das Phönix SAS Normgerecht?

- Welche Tiegel können eingesetzt werden?

- Was ist der Unterschied zwischen der Sulfatasche und der "normalen" Aschebestimmung?

- Rekalibration und IQ/OQ