Verbundwerkstoff aus Kohlefaser und Glasfaser wird im Phönix MIV mit Inertgaseinleitung schnell verascht und liefert die Gehalte binnen weniger Minuten




Veraschungen von unterschiedlichen Kunststoffproben


Veraschung von Kunststoffen in nur 10 min.



















Dieser Artikel beschreibt die schnelle Veraschung vom Klärschlamm zur oTS-Bestimmung im Phönix Muffelofen:

"Schnell und Präzise: Einfache Klärschlamm- und Abwasseranalytik",
U. Sengutta, WLB Supplement Labor 2012 (PDF)

Applikationsbericht zur Veraschung von Klärschlamm (PDF)



Anwendungen im Phoenix

Schnelligkeit
• Reduzierte Veraschungszeiten um bis zu 97 % - nun ist die Analyse in Minuten fertig anstatt wie früher in Stunden.

• Wegfall der Vorveraschung verkürzt die gesamte Analyse deutlichst und spart Arbeitsaufwand.

• Wegfall des Tiegelausglühens spart Arbeitszeit und beschleunigt die Analyse.

• Wegfall des Abkühlens der Porzellantiegel im Exsikkator spart ca. 1 Stunde der konventionell üblichen Abkühlzeit. Mit den CEM-Spezialtiegeln kann bereits 30 s nach der Entnahme aus dem Ofen zurückgewogen werden.

Die Summe aller dieser eingesparten Arbeits- und Analysezeiten beschleunigen die Veraschung derart, daß noch in die laufende Produktion eingegriffen werden kann. Damit wird der Produktstrom optimal geregelt und der Ausschuß minimiert, d. h. über diese Kostenersparnis amortisiert sich das Phoenix innerhalb von wenigen Monaten!

Die folgende Tabelle zeigt die drastisch reduzierten Veraschungszeiten für eine Vielfalt von Materialien. Neben den in der unteren Tabelle aufgeführten Materialien können auch alle anderen in konventionellen Muffelöfen eingesetzten Substanzen im Mikrowellenverascher bearbeitet werden, z. B. Aluminiumoxid, Ruß, Zitronensäure, Mineralölprodukte, Kaugummi, Milchpulver, Harze, Polycarbonat, Polyetherimid, Polyethylen (TiO2 gefüllt und ungefüllt), Zucker, Talkum, etc..

Veraschungszeiten für Lebensmittel im Phönix

Mehl
Fleisch
Eier
Molke
Reis
Nudeln
Milch
10 min.
10 min.
20 min.
10 min.
20 min.
15 min.
10 min.








Richtige und präzise Meßergebnisse
• Exakte Temperaturverteilung - die spezielle Anordnung des Heizelementes sorgt für eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Ofenraum als bei konventionellen Muffelöfen. Diesem Umstand trägt besonders die strenge US Pharma-Norm (USP) Rechnung, deren Anforderungen unser Gerät erfüllt.

• Die Automatisierung des Arbeitsablaufes sorgt für gleichmäßige, automatisierte Arbeitsabläufe und eliminiert Schwankungen durch wechselnde Anwender.

• Die schonende Aufheizung des Ofenraumes verhindert das Spritzen, das Abtragen und das Überschäumen von sensiblen Proben.

• Die Minimierung der Arbeitsschritte führt zur minimierten Fehlerquellen. Durch den Wegfall der Vorveraschung, durch das Wegfallen des Vorglühens der Porzellantiegel, durch das Wegfallen des Abkühlens der Porzellantiegel im Exsikkator entfallen Fehlerschritte und erhöhen so die Präzision der Ergebnisse.





















Veraschung von Holzpellets

Ab 2010 stehen Verbrauchern europaweit einheitliche Holzpellets zur Verfügung. Innerhalb der EU-Norm lösen drei Qualitätsklassen die bisher verbreiteten länderspezifischen Regelungen ab.

Bislang existieren beispielsweise in Deutschland und Österreich jeweils eigene Normen, in Deutschland werden Holzpellets per DINplus zertifiziert, in Österreich ist die ÖNORM auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aufstrebende Pelletsmärkte mit eigenen Produktionen orientierten sich an diesen bestehenden Normen, haben jedoch auch eigene Regelungen und Qualitätssicherungen geschaffen.

In Zukunft lösen drei Qualitätsklassen der Europäischen Pelletsnorm alle bisherigen Normen ab: Die Klassen A1, A2 und B. Für den Endverbraucher ist die Holzpelletsklasse A1 relevant. Sie weist insgesamt die strengsten Werte auf und basiert weitestgehend auf der hohen DINplus-Qualität. A1-Holzpellets dürfen, den bisherigen Plänen zufolge, nur einen Aschegehalt unter 0,5 Prozent beim Einsatz von Nadelhölzern und unter 0,7 Prozent bei der Verwendung anderer Hölzer aufweisen.

Die vorbeschriebenen Aschegehalte werden mit Hilfe des Phönix binnen 15 min. überprüft.





Kennzeichnung von Lebensmitteln: Fett, Fettsäuren, Wasser, Eiweiss, Hydroxyprolin, Salz, Eiweiss, Ballaststoffe, Elemente

DIN 51460-2
Prüfung von Mineralölerzeugnissen - Verfahren zur Probenvorbereitung - Teil 2: Veraschen/Oxidasche

Diese Norm legt ein Verfahren zum Probenaufschluss für die Bestimmung von Abriebelementen und Verunreinigungen wie Eisen, Blei, Chrom, Aluminium, Zinn, Kupfer, Molybdän, Nickel und Silizium in dem Konzentrationsbereich ab etwa 1 mg/kg sowie für die Bestimmung der Additivelemente Calcium, Magnesium und Zink in Gebrauchtölen fest.
Je nach Elementtyp ist hierbei entweder im sauren Medium (Methode A) oder in einer alkalischen Schmelze (Methode B) zu arbeiten. Die beiden Varianten sind in dieser Norm festgelegt.
Wichtig für die sich anschließende Endbestimmung der Elemente, zum Beispiel mit ICP-OES, ICP-MS, oder AAS, ist die im Einzelfall zu ermittelnde Wiederfindungsrate.
Dieses Dokument wurde vom NA 062-06-11 AA "Atomspektrometrie" im Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung (FAM) des DIN-Normenausschusses Materialprüfung (NMP) erstellt.

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