Produktfamilie Phoenix
Die Unterschiede zwischen dem Phoenix und dem Phoenix AirWaves bestehen in den unterschiedlich hohen Luftdurchflüssen. Beim Phönix werden mittels eines Ventilatorsystems 3,3 m3/min. Luft im Ofensystem durchgesetzt. Besonders hohe Abluft-Geschwindigkeiten und -Volumina (6,6 m3/min) ermöglicht die Geräteversion Phoenix AirWave, die über eine Luftdüse ohne mechanisch bewegte Teile für eine besonders schnelle Entlüftung sorgt und speziell das Kondensieren bzw. Ablagern von Abluftdämpfen, wie z. B. von stark rußhaltiger Luft oder Pyrolysegase von Mineralölprodukten verhindert.





Erweiterungen der Phoenix Muffelöfen vermögen unter Inertgasatmosphäre zu veraschen oder Dämpfe abzusaugen und zu neutralisieren.


Der automatische Schnellverascher Phoenix SAS verascht die mit H2SO4 versetzten Proben (Phamazeutika, Polymere, Öle...) in einem geschlossenen System. Die Rauchgase & Säuredämpfe werden sicher abgeführt und neutralisiert (erhöhter Arbeitsschutz). Die komplette Veraschung inkl. Vorveraschung wird im Phoenix SAS automatisch durchgeführt, d. h. einfache und sichere Handhabung für den Anwender. Ein Vorveraschen auf Bunsenbrennern entfällt - es wird somit enorm Zeit gespart. Was früher Stunden dauerte, ist nun in Minuten möglich! Die exakte und rasche Ansteuerung der Veraschungstemperaturen (Temperaturrampen). Ermöglicht das Bearbeiten von schwierigen Proben ohne Schäumen oder Verspritzen sicher und präzise.

Hierüber informiert unsere Produktdarstellung des Sulfatveraschers ausführlich.

Der schnellste Muffelofen der Welt ermöglicht die rasche Bestimmung von Ruß- und Kohlefasern sowie Carbon-Nanotubes in Polymeren

Der Kunststoff-Schnellverascher Phönix MIV mit Inertgas-Atmosphäre ermöglicht die schnelle Veraschung einer Vielfalt von unterschiedlichen Kunststoffen und Kautschuk zur Bestimmung des Ruß- bzw. Kohlefaseranteils und des Gehaltes an Carbon-Nanotubes. Das Resultat: Was früher Stunden brauchte, wird jetzt in Minuten erreicht. Die Einsatzgebiete für derartige Kunststoffcompounds sind typischerweise im Flugzeug- und Automobilbau (Stoßstangen, Zierleisten, Armaturen, Wannen, Abdeckungen, Fertigteile, etc.) zu finden.

Da die Werkstoffeigenschaften eines Kunststoffcompounds wesentlich von seinem Füllstoffgehaltes abhängen, ist eine Schnellbestimmung dieses Füllstoffes (Ruß, Kohlefaser, Carbon-Nanotubes etc.) zur effektiven Prozesskontrolle unerlässlich. Mit einem schnellen Eingreifen in die laufende Produktion kann enorm Geld eingespart werden.



Mit konventionellen Muffelöfen werden Polymer und Füllstoff gemeinsam im Tiegel verascht und somit kann der Füllstoff nicht gemessen werden. Eine Alternative stellt das Phönix MIV mit Inertgas-Atmosphäre wie z. B. Stickstoffspülung dar.

Die Schnellveraschung im Kunststoffverascher Phönix MIV liefert in nur 10 min. das Ergebnis. Dabei wird die Heizmuffel wird mit Inertgas wie z. B. Stickstoff gespült. Das Kunststoffpolymer verschwelt und verlässt den Tiegel während der kohlenstoffhaltige Füllstoff im Tiegel zurück bleibt. Also wird im Phönix MIV innerhalb von nur 10 min. der Kunststoff verascht und die kohlenstoffhaltigen Füllstoffe werden in ihrem gesamten Gewebe freigelegt. Das eingebaute Gebläse entfernt Rauch, Hitze und Dämpfe automatisch und erhöht so die aktive Arbeitssicherheit. .

Pyrolyse & Veraschung mit Inertgas zur Messung von Kohlefaser, Ruß & Carboncompounds




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